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Hedy Lamarr
oder Das Rauschen des Torpedos

WahlVerwandtschaften No. 4

„Das Geheimnis liegt an der Oberfläche“, schreibt Robert Wilson. Um die drei Geschwister Wahrheit, Lüge und Geheimnis geht es in Katja Erdmann-Rajskis neuem Tanztheater und um die Hollywooddiva Hedy Lamarr. Was ist das Geheimnis der „schönsten Frau der Welt“? Die sich im Zweiten Weltkrieg mit Funkverschlüsselungs technologien von Torpedos auseinandersetzte und als Erfinderin des Mobiltelefons gilt? Ist nicht auch ihre Rolle als Filmschauspielerin, ihre Maske eine Verschlüsselungs- und Geheimhaltungsstrategie? Oder fallen in ihrem makellosen Gesicht Fiktion und Realität, Lüge und Wahrheit zusammen? Der Körper lügt nicht, heißt es. Und der tanzende Körper?

Pressestimmen
»das wohl ausgereifteste Werk dieser Reihe. Kompromissloser, punktgenauer und doch auch künstlerischer.« Ludwigsburger Kreiszeitung

Vorstellungen
07. Oktober 2010, 20 Uhr (Premiere)
06.-08. Januar 2011, 20 Uhr
09. Januar 2011, 18 Uhr
RotebühlTheater Stuttgart

Gefördert vom
Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart im Rahmen der 3-Jahres-Konzeptionsförderung
Fonds Darstellende Künste e.V.
Landesverband Freier Theater BW

Mitwirkende
Konzeption, Choreografie, Regie Katja Erdmann-Rajski
Tanz Juliana Lorenzi Barreto, Julia Brendle, Katja Erdmann-Rajski, Rachel Oidtmann, Valentina Tonelli
Tanz-Statisterie Karin Azza, Christine Gugel
Stimme Christiane Klan
Gesamtarrangement Matthias Schneider-Hollek
Licht Carolin Bock
Raum Guy Votteler, Katja Erdmann-Rajski
Dramaturgie Ulrich Fleischmann
Assistenz Alexandra Brenk
Öffentlichkeitsarbeit Christoph Neethen

Musik
Elektrominibarklingelton Mitschnitte der Konzerte vom 16.07.2008 und 30.10.2009 Werner M. Grimmel „Entre deux mers“ Tom Jones „Delilah“ Helmut Lachenmann „Tanzsuite mit Deutschlandlied“ Camille Saint-Saëns Arien aus „Samson et Dalila“: „Printemps qui commence; Samson, recherchant ma présence… Amour! viens aider ma faiblesse!; Mon coeur s‘ouvre à ta voix“ (Maria Callas, Orchestre National De La Radiodiffusion Française unter Georges Prêtre) Matthias Schneider-Hollek „Noise #1 und 2“, „Klingeltonpolka“

Text
Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus

Programmheft zum Download: PDF



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