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»I« Eine TanzLesung zu Müllers Irene und Goethes Iphigenie
TanzVerse III

Ein fremdes Zimmer. Fremd das Bett und der Schrank. Die Heimat nur in einem Koffer. Müllers »I« ist auf der Flucht vor politischem, Goethes »I« vor religiösem Terror. Im Exil treffen sie auf die Fremde. In sich selbst. Ein irritierend ergreifender Dialog entwickelt sich zwischen Goethes erhabenklassischer Verssprache und Herta Müllers beängstigend zerbrechlicher Prosa, zwischen Glucks dramatischer Opernmusik und der minimalistischen Elektroklangwelt Ockerts, zwischen Tanz und Sprache. Als TanzLesung über die Fremde.

Pressestimmen
»großartig konzentrierte Tänzerin, spannenden Schrift- und Videoprojektionen« (Eßlinger Zeitung)
»Die Tänzerin Verena Müller bringt Heimatlosigkeit und Selbstentfremdung eindrucksvoll zum Ausdruck.« (Stuttgarter Nachrichten)
»die Tänzerin, die mit großer Intensität und technischem Vermögen während der gesamten Vorstellung die Bühne füllt« »stets poetisch und dicht gefügte Geflecht von akustischen, visuellen und gedanklichen Mosaiksteinchen« (Stuttgarter Zeitung)

12./13. April 2016, 20 Uhr 15
Theaterhaus Stuttgart

Karten
0711 - 40207-20, www.theaterhaus.com

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